Montag, 27. April 2009

Heider Marktfieden 2008 14.07.2008

Die Nacht war gegen sechs zu Ende als der Bauhof mit dem Abbau begann, mit Müh und Not hab ich nochmal bis halb acht geschlafen und bin dann erstmal zum Bäcker frühstücken gegangen. Verabredet hatten wir uns für elf zum Abbau, Ina war als erste um halb da. Da ich bis dahin meine Klamotten komplett verstaut, fast alle Strohballen entsorgt und jede Menge Kleinkram erledigt hatte konnten wir das Sonnensegel und das erste Zelt abbauen. Irgendwann später trudelten Sandra und Henne ein so das wir den Rest abbauen konnten. Recht schnell war das erledigt und die drei machten sich auf den Heimweg da Sandras/Inas Mutter noch dringend weg musste. Irgendwann trudelten auch Thore und Yvonne ein und sammelten ihre Klamotten zusammen. Da das Wetter recht vielversprechend aussah machte ich mich auf den Weg nach St. Peter-Ording - warum gucken mich die Leute im Zug so komisch an? liegt das an meinem 'kleinen Handgepäck' oder da dran das ich nach dem Abbau nicht geduscht habe und vor mich hinstinke? - wird fortgesetzt - grade mal das schreiben unterbrochen, wie scheiße muss man eigendlich drauf sein um sich alleine bei einer steifen Briese mit einer Flasche Bier auf den Deich zu setzen und den Sonnenuntergang anzuschauen? Werd morgen den Rest von Heute schreiben, jetzt ist erstmal laute Musik über player, noch ein Bier und Buch lesen angesagt. - wird fortgesetzt - Irgendwie hatte die Musik auch nicht geholfen, selbst "Bruder Titus" oder "Gott tanzte" die mich sonst in Schwung bringen hatten eine Wirkung die man als 'dark' bezeichnen könnte - von "die Sintflut" oder "die drei Reiter" sprechen wir mal garnicht. Aber zurück zum Bericht, in SPO angekommen schnell das Zelt aufgebaut (sieht echt witzig aus, die Dackelhütte zwischen den ganzen high-tech Zelten) und dann ein ausgedehnter Strandspaziergang - eine Wohltat für die nach vier Markttagen überreizten Sinne, nur Meeresrauschen, der Wind und zwischendurch mal Mövengeschrei.