Montag, 4. Mai 2009

Krähenlager Nübel 2009

30.04.2009
Das soll erholsam sein? wie an jedem Arbeitstag geht der Wecker um fünf, also wach werden, aufstehen, anziehen und alles nach unten bringen. Nach einer ausgiebigen Dusche und einem letzten Blick auf die aktuellen Fahrzeiten der Züge ging es heute mal in aller Ruhe zur Bushaltestelle, defekte Entwerter und ein freundlicher Busfahrer bescherten mir eine kostenlse Fahrt zum Bahnhof.
Ob der Tag so gut weitergeht?
Natürlich nicht, der Umbau vom Bahnhof macht keine erkennbare Fortschritte, noch immer keine Rolltreppen oder Aufzüge :( also das ganze Gerödel die Treppe hochschleppen - die Kiste hätte aber auch kein bischen mehr wiegen dürfen. Ein schnelles Frühstück beim Bäcker geholt und dann auch schon in den bisher pünktlichen Zug. Aufgrund der allgmein bekannten Poblematik mit ungenügenden Gepäckstellflächen und der hohen Auslastung der ICEs saß ich mal wieder im Gang. Anscheinend ist die Klimaanlage schon auf Sommer eingestellt, es ist nicht grade warm, man könnte auch sagen, arschkalt

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kaum zu glauben, der Zug ist pünktlich in Hamburg angekommen, ich hatte Zeit fürs 2. Frühstück und der Anschluss fuhr pünktlich weiter und, oh Wunder, ich sitze in einem recht leeren beheiztem Wagen.

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in Heide am Bahnhof stand schon Roveena und hat mich abgeholt, bei der Gelegenheit nochmal ein ganz herzliches Dankeschön *drück*
Schnell ging es dann nach Schleswig zu Thorsschmiede das Sonnensegel abholen und einige Kleinigkeiten kaufen, naja und natürlich ein Runde mit den Leuten quatschen, das scheint eh die Haptbeschäftigung zu werden, ausgiebig schnacken :)
In Nübel angekommen gingen uns erstmal die Augen über, der Platz ist ein Traum, von Bäumen umstanden, große eingefasste Feuerstelle, fester (zum Glück nicht benötigter) Holzpavilon und eine Straße mit etwa 1 Auto pro Stunde. Dusche und Toilette etwa 250 Meter weiter in der Turnhalle.



Sandras Zelt war schnell aufgebaut und auch mein neues Glockenzelt bestand die "einmann Aufbauprobe".


Irgendwann tauchte auch Thies mit der stellv. Bürgermeisterin auf und wir bekamen den Turnhallenschlüssel. Thies musste auch schnell wieder weg und auch Roveena verabschiedete sich schon bald.
Nach und nach tauchten die Krähen und Gastkrähen auf, schnell standen deren Zelte und die Sonnensegel. Tatsächlich haben wir es dann geschafft kurz vor Ladenschluss um 22 Uhr das Grillgut für den Abend, das Essen für den nächsten Tag und Getränke einzukaufen. Im Lager zurück war das Feuer schon Gange, naja, schon fast wieder runtergebrannt - aber wir konnten sofort das Aufbaunachtgrillen starten ;) an welches sich eine gemütliche Lagerfeuerrunde anschloß.
Nach und nach verabschiedete sich einer nach dem anderen und verschwand in den Zelten, irgendwann nach zwei saßen Sam und ich alleine da und quatschten bis halb fünf oder so über Gott, die Welt und den ganzen Rest.