Freitag, 5. Juni 2009

Hohenwestedt 29.05.2009

Freitag


Für die Fahrt nach Howe hab ich mir eine Verbindung rausgesucht die um 3:08 ab Essen geht und gegen 9 in Howe ankommt. Das Gepäck ist im Auto, ich hab mich schon verabschiedet und schlafe noch schnell drei Stündchen bis mich der Wecker wieder hochscheucht. Schnell fertig machen und mit dem Auto zum Bahnhof - tja, leider nicht, nach wenigen hundert Metern versäuft die Karre und will nicht mehr anspringen :(

Glück im Unglück, direkt neben der Bushaltestelle - na ja was man Glück nennen kann, die Nachtbusse fahren nicht, und der erste um 4:20 - na toll. Also erst mal wieder nach Hause latschen, eine Stunde am Compi rumkriegen und ab zur Bushaltestelle. Pünktlich dort angekommen, der Bus ist pünktlich, der Zug kommt pünktlich an. Umsteigen in Dortmund ist kein Problem, Anschluss stand direkt am gleichen Bahnsteig. Und dann mal wieder, die Strecke wurde zwischen Münster und Osnabrück gesperrt, der Zug umgeleitet und traf dann mit einer Stunde Verspätung in Hamburg ein. Bei diesem ungeplanten Aufenthalt von über einer Stunde konnte ich dann mal mein Frühstück nachholen.


- wird fortgesetzt -


Nach dem Frühstück in der durchaus empfehlenswerten Kantine im Bahnhof ging es weiter über Neumünster nach Hohenwestedt, drei Stunden später als geplant betrat ich gegen halb eins den Plan und schlagartig vielen Stress und Hektik der Fahrt und der letzten Woche von mir ab - endlich zu Hause mit Freunden, mit ganz normalen Menschen ;)

Nach einem kurzen Telefonat (die neuzeitlichen Dinge sind doch manchmal praktisch) fand ich unseren Platzt, wirklich schön, eine kleine Heerlagerinsel im Marktbereich, eine exponierte Lage die uns viele interessierte Besucher brachte. Im allgemeinen Heerlagerbereich wären wir sicherlich als ein Heerlager unter vielen untergegangen. Da das Lager ringsum begehbar war konnten wir leider nicht Flo's Bogenbahn aufbauen, ein bisschen wurde dieser Nachteil durch die Nachbarn gegenüber ausgeglichen, dort stand der neue Zuber von Yvonne.

Nach dem ersten großen Hallo - tut das gut die Krähen alle mal wieder zu sehen - ging es munter mit an den Aufbau weiter, es wurde ein großes Gemeinschaftslager mit Sub Divo und den Geächteten, welche sich leider im Laufe der Zeit zurückzogen. Die Zelte wurden bunt gemischt aufgestellt es zählte nicht die Gruppenzugehörigkeit, aufgebaut wurde nach dem Prinzip Schauzelte vorne, die anderen dahinter. Aufgrund der vielen Zelte bildeten sich zwei Kreise was dem Rückzug von Helge und Ziege entgegen kam. Zentral im großen Kreis wurde eine Lagerplanenkonstruktion aus drei Sonnensegeln zu je 4x5 Metern aufgebaut, davor die rund zwei Meter lange Feuergrube mit dem neuen Sechsbein. Die Sitzecke war wirklich ein zentraler Ort im Lager der immer wieder zum Verweilen einlud.



Am Nachmittag ging dann die Einkaufsschlacht los, mit zwei Autos fuhren wir zu den Supermärkten das Grillgut und die frischen Sachen holen, der ganze Rest ist bereits im Vorfeld von Fritz eingekauft worden, ein Dankeschön dafür noch mal. In den Geschäften mussten wir dann feststellen das wir sehr spät dran waren, es gab beim Grillgut nicht mehr wirklich große Auswahl :( Immerhin gab es noch genügend um alle satt zu machen.

Kaum wieder auf dem Plan angekommen ging es auch schon zur Heerlagerbesprechung auf der es für mich nichts neues gab, es steht ja schließlich alles in den Hinweisen bei der Anmeldung :) und es kam wie es kommen musste, genau nach solchen Sachen wurde gefragt und Igor verwies auf genau diese Informationsschreiben, mit einem Schalkhaften Blick und Lächeln trug er den entsprechenden Heerlagern auf, jene Informationen bis morgen nachzulesen - ja, richtig gelesen, Igor war richtig lustig.

Nach dem ausgedehnten Grillen ging es zum gemütlichen Teil des Abends über, es wurde munter geschnackt und gezecht, nach und nach verschwand immer mal wieder jemand im Zelt und irgendwann saßen mal wieder Sam und ich alleine am Feuer. Irgendwann, weit nach dem Morgengrauen, gegen fünf begaben auch wir uns zur Nachtruhe.