Samstag, 6. Juni 2009

Hohenwestedt 31.05.2009

Sonntag

Heute ist wieder alles relativ normal, ich bin einer der ersten der aufgestanden ist, mal schauen das wir einen Kaffee hinbekommen. Nach den ersten Tassen Kaffee des Tages und ersten gemütlichen Schnackrunden war es Zeit mich zu revanchieren, ab in Roveenas Zelt und ein Sam aus ihren Träumen herausholen, zur Besänftigung hab ich Ihr direkt eine Tasse frischen Kaff in die Hand gedrückt ;)
Heute war bei uns sozusagen Besuchertag, Norman und Chris, Saya, Akemi und Svenja verbrachten den Tag gemeinsam mit uns, auch viele Gäste schauten bei uns vorbei, ich hoffe es hat ihnen genau so gefallen wie uns.
Zum Mittag gab es das gute „Krähenvölkische Metgulasch“ heute mit einer Spezial Lagermutti-Metmischung aus vier Sorten des edlen Göttertrunkes. Unser Fritz gab wieder alles und heute musste sich das neue Sechsbein beweisen. Ich kann euch versichern, es war hervorragend und alles war schnell verputzt.



Am Nachmittag ging es zwischendurch mal schnell in den Zuber, ah, gut, richtig heißes Wasser, perfekt zum entspannen. Gemütlich zurücklehnen, eine Tasse braunes orientalisches Gesöff schlürfen und ganz belanglos plaudern. Und dann die Krönung, eine Rückenmassage im heißen Wasser, super entspannend und wohltuend für den Rücken, da muss man höllisch aufpassen um nicht einzuschlafen ;) es kann einem kaum besser gehen, ich liebe Mittelaltermärkte.
Im weiteren Tagesverlauf war zwischendurch noch mal kurze Pestvorbereitung angesagt und gegen 21 ging die Gewandausgabe los, zwischendurch standen Sarah und ich gelangweilt im Pestzelt und haben die Geißeln getestet ;) diesmal waren Thies, Sam und Aleine als Geißler dabei, bei der Besetzung werd ich in Öhjendorf auch mitspielen und mir mal nicht als Ausleuchter die Füße plattrennen ;)
Der Start der Pest war noch ganz ok, die ersten Siechenstation war direkt vor unserem Lager und die Lagerwache stand am Zaun und hat erfolgreich die ganzen Kranken ferngehalten. Und dann die Katastrophe, mitten in der Pest fing auf der neuen-alten Gauklerbühne ein Nachtkonzert an, alles ist nach hinten verschoben worden nur daran hat Ede nicht gedacht. Natürlich war die Stimmung der Pest restlos zerstört, Zuschauer zogen ab Richtung Bühne, eine Station musste ausfallen und kurzfristig wurde der laufende Zug zur neuen-neuen Bühne zur Abmoderation umdirigiert. Das ganze verbuchen wir mal als Ausschuss.
Nach der Pest ging es dann flott zum Zuber, in lustiger Runde einige Bierchen vernaschen und dabei wurde fast ein kurzer Thies vernascht ;) , man oh man, der wird ja immer noch so schnell rot :p
Nachdem wir rausgeschmissen wurden – irgendwie macht die Zubermaid ziemlich schnell schlapp – ging es flott ans warme Lagerfeuer wo der Abend relativ früh, gegen 4 Uhr ausklang.