Donnerstag, 2. Juli 2009

Dortmund 28.06.2009

wow, der Platz ist echt genial, ich hab wieder richtig lange geschlafen, fast verschlafen - fast? waaaa jetzt aber raus und schnell zum duschen gehen und dann ein paar Brote schmieren. Nach dem schnellen Frühstück wird es auch schon Zeit für die Morgenbesprechung, aber ohne Kaff geht mal garnichts - Yvonne ich komme und brauche dringenst das lebensrettende braune Elixier.
Bei der Besprechung haben wir dann erfahren was wir für ein riesen Glück mit dem Wetter hatten, am Samstag haben ringsum Unwetter getobt und haben für Chaos gesorgt, im Xanten sind sogar 16 Leute bei einem Römerfest durch Blitzschlag zum Teil schwer verletzt worden. Weiter wurde kundgetan das die Pannen bei der Pest den Besuchern nicht aufgefallen sind und alles gut angekommen sei, auch das Fernsehteam sei begeistert gewesen.
Nach der Besprechung hab ich es erstmal ganz ruhig angehen lassen und hab die Gemüsesuppe zubereitet die wohl ganz gut angekommen ist, obwohl sie für meinen Geschmack zu wenig gewürzt war.
Nach der Heerschau, die ich als Lagerwache wieder ganz gut überstanden habe, ging es auf die obligatorische Sonntägliche Fotorunde, mal eben ganz schnell über den Markt und ein paar Bilder knipsen - nunja, ihr kennt das ja mit schnellen Runden über den Markt, das erste Mal habe ich mich bei der Ritterschaft zu Sollich festgequatscht (bei der Gelegenheit nochmal ein herzliches Dankeschön fürs Kettensäge leihen), irgendwann hab ich mich am Zuber festgelabert und dort auch eine nette Unterhaltung mit Ulf von Schellenberg gehabt.
Irgendwann wieder im Lager eingetrudelt ging es dann ans Zeltentkernen, aber ganz gemütlich, das Wetter hat sich gehalten und der Weg nach Hause ist kurz, also kein Grund für übertriebene Eile. Pünktlich zur Abbauzeit war alles soweit verstaut das die Zelte fallen konnten, auch das war schnell erledigt und alles war ruck zuck Reisefertig. Norman und Chris bauen erst Montag ab und haben sich das Abbauspektakel in aller Ruhe angesehen.
Nach der großen Verabschiedungsrunde machte ich mich zusammen mit Manja auf dem Weg zur Straßenbahnhaltestelle wo uns eine unliebsame Überraschung erwartete, die Bahn kam an und fuhr nicht weiter, irgendwo im weiteren Streckenverlauf hat es einen Unfall gegeben an dem die Bahn nicht vorbei kommt :) Auf die Frage nach Busersatzverkehr gab es nur Schulterzucken und die Ansage man möge einfach den Schienen nach zwei Haltestellen weitergehen, ab dort fährt wieder eine Bahn - leichter gesagt als getan, an der Unfallstelle war alles gesperrt und wir mussten durch irgendwelche Nebenstraßen latschen (übrigens war da eine relativ große Meute vom MPS unterwegs) und da wir die Bahnlinie und deren Haltestellen nicht wiederfanden ging es bis zum Hauptbahnhof. Ich kann Euch sagen, es ist echt toll mit der Kiste auf der Sackkarre und dem schweren (das zweite Zelt halt) Seesack auf dem Rücken sechs Haltestellen der Stadtbahn zu latschen, hat ja nur etwa 45 Minuten gedauert. Die Flasche Mineralwasser die dann fast in einem Zug durchgelaufen ist, hatte ich mir redlich verdient. Die S-Bahn war pünktlich, der Bus auch und irgendwann am Abend war ich dann mit heißen Füßen, schmerzenden Waden und krummen Rücken zu Hause.