Sonntag, 18. Oktober 2009

MPS Moers - die Woche vorher und Freitag 02.10.2009

irgendwie ist die Luft jetzt wirklich raus, selbst das Marktblog schreiben geht im Moment nur schleppend voran

die Woche vorher und Freitag 02.10.2009

Aus der Woche vorher gibt es nicht wirklich viel zu berichten, die Sachen waren schnell am Donnerstag gepackt. Irgendwann in dieser Woche rief Igor an um nochmals darauf hinzuweisen das die Zufahrt zum Plan nur über eine einzige Straße möglich sei und niemand unaufgefordert auf den Plan fahren dürfe.

Es ist Freitag morgen und mitten in der Nacht macht der Wecker Radau - so ein Mist, draußen ist es doch noch dunkel und ich muss doch nur bis Moers, warum zur Hölle geht denn jetzt schon der Wecker? Ach ja, die freien Tage werden knapp, ich muss ja vorher noch zur Arbeit :( Also aus dem Bett gequält, schnell unter der Dusche durch und dann ab zur Maloche. Wie immer an solchen Tagen geht die Zeit auf der Arbeit überhaupt nicht vorbei und alle paar Minuten wandert der Blick zur Uhr auf der anscheinend die Zeiger immer wieder festfrieren :(
Um kurz vor zehn ruft Mellet an und fragt nach wann ich da sei und ob sie Patz für mich mitrechnen solle, hätte ich mal besser ja gesagt, dann wäre die kommende Nacht sicherlich nicht so früh zu Ende gewesen. Und dann geht es zum Endspurt über, die letzten zwei Stunden bis zum Feierabend haben die Konsistenz von Kaugummi, aber irgendwann ist auch das überstanden, das Werkzeug fällt und ich eile zum Auto. Flugs geht es los, Moers ist ja nur ein Katzensprung. Dank der ausgedruckten Route ist auch schnell die angegebene Straße erreicht und durch die Bäume kann man den Plan sehen. Auf dem Parkplatz stehen einige Autos von Heerlagern, unter anderem das schicke Womo von Iris und Werner, und alle Leute sehen nicht wirklich begeistert aus. Wie sich herausstellt ist die Straße durch den Park geteilt und die meisten Navis und Routenplaner kennen nur die Seite auf der wir stehen - also wieder rein ins Auto und einmal um den Park rum. Endlich auf dem Plan angekommen ha ich Zeit für einen gemütlichen Rundgang, Sonja und Paul mit denen ich aufbaue sind noch im Zulauf also melde ich mich noch nicht bei Igor sondern besuche erst mal die MacLeans und die Ritterschaft von Sollich.
Irgendwann sind alle die da sein sollen da und ein gutgelaunter Igor verteilt die Plätze. Schnell ist alles aufgebaut und zusammen mit Sonja und der zwischenzeitlich angekommenen Pestmieze fahr ich einkaufen, an das Daimler fahren könnte ich mich ja glatt gewöhnen ;) da bei mir ja nur der Fahrersitz im Auto ist, hab ich kurzerhand den Wagen von Paul bekommen.
Nach dem Großeinkauf wieder auf dem Plan angekommen mussten wir feststellen das der Lageraufbau der Nachzügler nicht ganz so verlaufen ist wie geplant, da sind jetzt nur noch kleine Korrekturen möglich. Nachdem das Sonnensegel steht mach ich eine Runde über den Plan, wirklich ein schönes Gelände, wird bestimmt ein netter Markt, bei der unübersehbar ist das der Herbst Einzug hält.



Bei der Heerlagerbesprechung gibt es nicht viele Neuigkeiten und tatsächlich gibt es wieder Leute die es schaffen "tolle" Fragen zu stellen - naja, über irgendwas muss man sich ja lustig machen können.
Und danach muss ich mich beeilen, schnell zurück ins Lager, in die Gewandung schmeißen und zu den MacLeans. Dort bringen wir noch schnell Autos auf den Ausweichparkplatz und fahren in die Stadt zum Irish Pub in dem ein Tisch für uns reserviert ist. Ich finde es immer wieder lustig wie einen die Leute mustern wenn man gewandet in der Stadt unterwegs ist :) . Das Essen ist lecker und das Guinness auch, nach einem lustigen Abend machen wir uns auf den Weg zum Plan zurück - die Blicke mancher Leute die uns entgegenkamen waren echt Gold wert, haben die noch nie Gewandete mit Laternen gesehen die nachts in der Stadt unterwegs sind?
Zurück auf dem Plan ein Paar Bierchen aus dem Vorratszelt geholt und mal 'eben kurz' zu den Sollichs, klar das das nicht beim mal eben blieb und zu fortgeschrittener Stunde machte ich mich auf den Heimweg, auf den nicht grade kurzen Heimweg - einmal über den ganzen Plan - und schaffte doch etwa die Hälfte bis zur Lageromi - da kann man ja nicht einfach so vorbeigehen. Nach einer ausgedehnten Plauderstunde gemütlich am Lagerfeuer ging es dann mit einem kurzen Zwischenstop ab ins Zelt in die Felle.

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