Mittwoch, 11. November 2009

Schwarze Nacht Ela-Ela

Pfingsten in Howe hatten wir schon verabredet das ich im November zur schwarzen Nacht und zum Mittelalterstammtisch in den Norden fahre. Es sah auch alles recht gut aus, Roveena hatte mit Bernd ausgemacht das im November der Stammtisch am ersten Samstag stattfindet, leider hat Bernd nicht mehr dran gedacht oder es war ihm egal, der Stammtisch wurde dann im Oktober auf den 2. Samstag im November geplant :(
Aber egal, weniger mitzunehmen, die Gewandung kann also zu Hause bleiben, da verzichte ich lieber auf den Stammtisch und treffe die Krähen in Schleswig.
Nach zähen Verhandlungen und der Zusage die Woche vorher länger zu arbeiten hab ich den Freitag freibekommen. Donnerstag schnell die Tasche mit Luma, Schlafsack und Klamotten gepackt und extra früh ins Bett gegangen - vorschlafen ;)
Früh am Morgen schmeißt mich dieser %#+$@%*$ Wecker aus dem Bett und ich quäl mich ins Bad. Tatsächlich schaff ich es, so pünktlich am Bahnhof zu sein das ich noch schnell einen Kaffee und ein Brötchen kaufen kann und ohne zu hetzten den Zug erwische und oh Wunder, ein freier Platz am Tisch. Eigentlich wollte ich ja noch schnell ein paar Stündchen schlafen, aber irgendwie klappt das nicht und so bleibt Zeit zum lesen und da wo grade Empfang ist zum chatten und surfen. Pünktlich auf die Minute sind wir in Neumünster und auch der Anschlusszug ist pünktlich - irgendwie macht mir das Angst ;)
Am späten Mittag bin ich tatsächlich ohne Verspätung in Schleswig und schau erst mal bei Thors Schmiede rein, nichts neues und muffige Verkäufer, also schnell wieder raus und in die Bäckerei einen Kaffee trinken. Aus dem einen Kaffee werden, wie soll es auch anders sein, mehrere, spätestens beim nächsten mal wird die Bonuskarte voll ;) und ich nutze die Zeit um gemütlich zu surfen, bei der Gelegenheit hab ich auch bei unserem Domainhoster endgültig klären können das die Krähenvolk-URL ins Portfolio übertragen wird. Nach etlichen Kaffee bin ich losgezogen um ein Mittagessen zu jagen und kurz darauf meldete sich auch Sam und wir trafen uns zum Kaffeetrinken und gingen danach zu ihrer Ma. Die Zeit verging wie im Fluge und es wurde Zeit sich fertig zu machen, kurz darauf klingelte auch schon Jan um uns abzuholen.
Im Ela angekommen wurde zuerst eine Runde gedreht, scheint ja ein ganz netter Laden zu sein. Auf der Empore wurde in aller Ruhe die erste Runde getrunken und das eintreffende Volk begutachtet, kaum zu glauben, aber ich entdeckte doch einige bekannte Gesichter und es waren nicht alle Krähen :) Leider war Roveena nicht dabei, sie musste passen und den Abend mit Salzstangen und Cola zu Hause verbringen. Die Musikmischung war ganz in Ordnung nur manchmal waren die Stilwechsel doch zu heftig und zu häufig, ich hätte es besser gefunden wenn da doch mehrere Stücke am Block gespielt worden wären. Zwischendurch knurrte doch glatt mein Magen und ich probierte ein Baguette, war für den Preis wirklich annehmbar. Relativ früh verabschiedeten sich Sam und Jan, der ärmste musste Samstags arbeiten und Sam ging es auch nicht so gut, also schnell mit raus und die Tasche aus dem Auto holen und an der Garderobe abgeben. Einfach herrlich das Gesicht von dem Mann, ich sagte zu ihm 'Vorsicht schwer' und er lächelte nur mitleidig - bis er die Tasche locker hochhob und das Lächeln entgleiste - die Luftmatratze ist nun mal dick und schwer :)
Irgendwann um vier Uhr rum war es auch für uns an der Zeit zu gehen und ich fuhr mit Sasa und Jan nach Flensburg wo das Gästezimmer auf mich wartete.
Am nächsten Morgen ( ja, ich weis, es ist noch der selbe Tag an dem ich mich auch zum schlafen begeben habe - aber morgen ist dann wenn ich aufstehe ) haben wir ganz in Ruhe gemütlich gefrühstückt, so richtig gut mit Tee, frischen Brötchen und leckerer selbstgemachter Marmelade, war richtig gut. Danach haben mir die beiden noch Flensburg gezeigt, unter anderem waren wir am Strand und in der Innenstadt. Bei der Gelegenheit wollten wir noch schnell etwas zu Mittag essen und sind ins Cafe 'E...' gegangen, eigentlich immer eine gute Wahl, ich kenne die Läden in Essen und Münster. Naja, die Betonung liegt auf 'eigentlich', die Bedienung war echt der Hammer, total verplant. Schon bei der Bestellung ist einiges durcheinander geraten und das Essen stand mindestens fünf Minuten auf der Küchentheke bis es an unseren Tisch gebracht wurde und war dann natürlich kalt, auf Handzeichen reagierte niemand so das ich den Teller mit den kalten Fritten auf den Tresen stellte und den Kommentar 'kalte Fritten sind ekelig' abgab. Die neuen Fritten waren dann heiß aber dafür versalzen und die Pizzaschnecken vom aufwärmen trocken. Ihr braucht ja nicht zu denken das man sich dazu herabließ irgendwas aus der Rechnung zu stornieren - ein Laden in den ich mit Sicherheit nicht noch einmal gehe.
Gegen 16 Uhr nahm ich dann den Zug um nach Schleswig zu fahren und dort noch einen Kaffe zu trinken. Leider wurde daraus nichts, als ich kurz durchklingelte um mich anzumelden erfuhr ich das das Virus ein neues Opfer gefunden hatte, Sam lag nun auch flach. Also ging es viel früher als geplant in Richtung Heimat und auch diese Züge waren alle pünktlich.

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