Montag, 17. Mai 2010

Hochzeitslager Tenar&Ged Berlin-Spandau - Samstag, 01.05.2010

Samstag, 01.05.2010

Spät ins Bett und dann lange schlafen, das hat heute sogar mal gepasst, nach einem langsamen aufwachen ganz vorsichtig nach draußen und immer dem Kaffeeduft nach, aaaah, nach der ersten Tasse weiß man das man noch lebt und nach der zweiten kann man mal über frühstücken nachdenken. Anschließend ganz in Ruhe eine Runde "Waschbeckenduschen" und in die Gewandung steigen, zum Glück hat man es als Tagelöhner da nicht schwer und ist ruck zuck fertig. Anders sieht es beim Brautpaar aus, zu der Prunkgewandung gehört natürlich eine entsprechende Frisur und so waren sechs fleißige Hände mit flechten, hochstecken und schmücken beschäftigt.



Gegen 13 Uhr begab sich dann die ganze Gesellschaft in die Zitadelle und war für die Besucherscharen ein dankbares Fotomotiv. Vor der Schänke empfing das Hochzeitspaar seine Gäste die teilweise in recht ansprechenden Gewandungen auftraten. Nach einigen kurzweiligen Gesprächen und einem Spaziergang über den Hof wurde es Zeit für Kaffee und Kuchen in der Schänke, ich muss sagen der Kuchen war wirklich lecker, da gingen auch mehrere Stückchen von ;)

Im Anschluss stand eine Führung durch die Zitadelle auf dem Programm, der Herold der Zita brachte das ganze locker, lustig und informativ rüber und hatte in der gewandeten Gruppe immer wieder dankbare Opfer für Fragen und Späße. Kaum zu glauben wie schnell die Zeit verfliegt und man wieder vor der Schänke steht.

In der Zwischenzeit haben fleißige Mägde und Knechte das Buffett gerichtet und die Hochzeitsgesellschaft nahm gar tapfer den Kampf gegen die vielen Köstlichkeiten auf - und scheiterte kläglich.

Nach dem Essen sorgte ein Burgherold mit seinen Hexen für Kurzweil und zum Vergnügen der meisten Gäste spielte Attonitus auf.

Am späteren Abend zog es doch einige Mittelaltermusik verwöhnte Ohren zurück zum Lagerplatz, dort gab es direkt am Wasser eine gemütliche Sitzecke. Bei einer Shisha und guten Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge und irgendwann am Morgen krochen Sam und ich in die Felle.

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