Sonntag, 1. September 2013

ist es Sommer?


… es soll wohl sein

 Nachgereicht Bönen


Das war eine arbeitsreiche Woche, nach Dortmund alles zum trocknen und lüften aufhängen, die Gewandung waschen, schnell alles wieder einpacken und ins Auto verladen und nebenbei noch drei Tage arbeiten gehen.
Freitag Morgen ging es dann ab zu Ars Westfalica nach Bönen, ein für mich neuer Veranstalter an einem neuen Veranstaltungsort. Der Aufbau begann recht früh um 9 Uhr, aber dank der guten Marktorga muss mann nicht zu dieser Uhrzeit vor Ort sein um einen guten Platz zu erwischen, im Vorfeld wurde für jeden der angegebene Platzbedarf abgesteckt und mit einem Namensschildchen versehen. Einfach herrlich, hinkommen und aufbauen :)
Das Gelände an sich war auf dem ersten Blick gewöhnungsbedürftig und wurde von dem alten Förderturm beherrscht aber schon nach kurzer Zeit gelang es diesen auszublenden. Ansonsten gab es (fast) nur grüne Wiesen, Bäume und Sträucher, die angelegten und begrünten Wälle verdeckten bis auf wenige Ausnahmen alle Häuser und ließen schon fast ein Gefühl wie "an der See hinterm Deich" aufkommen.
Relativ zügig war alles aufgebaut, selbst die nervigen Windböen (die uns noch das ganze Wochenende beschäftigen sollten) stellten kein größeres Problem dar. Das große Sonnensegel ließ sich dank der überarbeiteten Falttechnik problemlos alleine handhaben und trotzte an diesem Wochenende problemlos Windböen und Regenschauern. Es hat sich auf jedem Fall bezahlt gemacht das Teil auf Maß zu fertigen, die Windseite war abgeklappt und passte perfekt zum Zelt.
Im Laufe das Aufbautages nahm der Wind immer weiter zu und mehrfach hingen wir mit etlichen Leuten an größeren Zelten damit diese irgendwie aufgebaut werden konnten.
Nach dem traditionellen Grillen am Aufbauabend und einem gemütlichem Schnack ging es dann recht früh in die Felle.

Der nächste Tag … tja, hier macht es sich bemerkbar das ich nicht mehr mit dem Zug zu den Märkten fahre, es fehlt einfach die Zeit um alles zeitnah festzuhalten.
Jetzt grade sitze ich allerdings im Zug Richtung Hessen um den vielgerühmten Markt in Hirschhorn zu besuchen und nutze die Zeit die fehlenden Lücken zu schließen. Allerdings wird es dabei eher auf eine Biderschau mit mehr oder weniger ausführlichen Kommentaren hinauslaufen.
Jetzt also Impressionen aus Bönen:


Das neue Sonnensegel hat sich bewährt, passend auf Maß gefertigt kann es bei Wind und flüssigem Sonnenschein abgeklappt werden und schließt mit dem Zelt ab



 Das renaturierte Gelände bot Küstenfeeling, kaum Bebauung zu sehen dafür ein "Deich"




 Der Förderturm war so omnipräsent das er mich nicht gestört hat, irgendwie hab ich ihn garnicht mehr wahrgenommen



Der Förderverein des Turmes bot den Marktteilnehmern die Gelegenheit zu einer Besichtigung, Blick vom Balkon:






 Beim Abstieg konnten wir die alte Technik bewundern






 Alles in allem ein ganz toller Markt, nächstes Jahr gerne wieder.


das Schmankerl zum Schluss:
Ein müder Herzog wird schnell zum "gefallenen Herzog" wenn man auf schmalen Sitzbänken einschläft und einen unruhigen Schlaf hat ;)
Zusatz: Es war schön wieder ganz normale Leute zu treffen…
Das musste jetzt einfach sein ;)

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