Samstag, 11. Januar 2014

Ein Wochenende in der Eifel

 

... gänzlich ohne Mittelalter!


... naja, wie ihr sehen werdet nicht so ganz ;)

Man könnte schon fast sagen traditionell haben wir (Svana und ich) uns im November ein Wochenende in einem Ferienpark gegönnt. Das Jahr vorher waren wir an der Mosel, 2013 ging es in die Eifel, in die Nähe (ca. 30 km) eines kleinen mittelalterlichen Örtchen mit bekanntem Volksmusiksänger im zweiten Frühling ;)

Freitag Mittag hab ich Svana in Koblenz am Bahnhof eingesammelt und nach einem kurzen Einkausfstop ging es weiter in den Park. Pünktlich um 15 Uhr konnten wir unser Häuschen in Besitz nehmen und waren wirklich zufrieden. Das Haus war recht frisch renoviert und die Einrichtung neu.


Eine gemütliche Sitzecke ...



... vor dem Kamin, große Fenster um die Aussicht zu genießen ...



... und eine gut eingerichtete Küche.



Whirpoolwanne, Solarium und Sauna runden die Einrichtung ab



Bei der Vorbereitung zu dem Wochenende war schnell klar das wir einen Tag nach Bad Münstereifel fahren wollen, am Samstag sind wir dann durch den Ort mit der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer gebummelt.

Durch eines der alten Stadttore betraten wir den Ort, bummelten durch die Altstadt und genossen die Aussicht von der alten Stadtmauer





Das Tageshighlight stand aber noch aus, der Besuch in einem Museum. Im Ortsteil Rupperath gibt es ein Handwebmuseum mit allerdings sehr eingeschränkten Öffnungszeiten. Im Vorfeld habe ich aber einen passenden Besichtigungstermin vereinbaren können. Pünktlich waren wir vor Ort und konnten Herrn Ferber begrüßen der uns durch die Ausstellung führte und die Exponate erläuterte. Ganz besonders ging er (wie von uns nachgefragt) auf den Bereich der Bandweberei ein und demonstrierte verschiedene Techniken der Kammweberei. Die Zeit verging wie im Fluge und ich denke das ich dieses Museum sicherlich nocheinmal besuche wenn ich in der Gegend bin.


Die Ausstellung reicht von der Verarbeitung der Rohstoffe



über das verspinnen mit Trittspinnrädern (auch ausgefallene Exponate wie ein Hochzeitsspinnrad)



oder dem Spindelrad (eine Rekonstruktin von Herrn Ferber nach einer alten Zeichnung)



hin zur Verarbeitung mittels diverser Webtechniken.
Webstühle und Zubehör ...



... sind ebenso zu sehen wie ein Kammwebgerät ...



... oder Brettchenweberei.



Weiterhin gibt es auch ausgefallenes wie zB einen afrikanischen Zehenwebstuhl zu sehen. Ich kann jedem der sich mit der Weberei beschäftigt, sei es Tuch-, Kamm- oder Brettchenweberei einen Besuch empfehlen.
Homepage Handwebmuseum Bad Münstereifel-Rupperath

Einen kurzen Abstecher unternahmen wir auch zur Burg Satzvey, sehr interessant, da ist irgendwann ein erneuter Besuch mit einer Besichtigung fällig.

Viel zu schnell war dieses Wochenende vorbei und Montag Mittags ging es nach einem kurzem Zwischenstop in Koblenz wieder nach Hause.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen